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März 13: SWILD wünscht einen guten Start in den Frühling!
Hier gibts mehr Informationen zu ausgewählten Projekten. Vielen Dank fürs Interesse!

1) Bäume im Siedlungsraum: Was ist der ökologische Wert von Stadtbäumen?

2) Fledermaus-Migration über Alpenpässe: Lösungen zur Vermeidung von Konflikten mit der Windenergie.

3) Kleinsäuger im Fokus: Nachweise mit Hilfe von Haarfallen, Spurentunnel und Kotröhrchen.

4) Genetische Diversität für Bartgeier: Gezielte Auswilderungen stärken die junge Population.

5) Fischwissen.ch: Wissenschaftliche Erkenntnisse zur artgerechten Haltung von Zier- und Laborfischen.

 

Februar 13: Genetische Diversität für Bartgeier
Franziska Lörcher aus unserem Team hat mit ihrer Masterarbeit zeigen können, dass die genetische Diversität bei den Bartgeiern im Alpenraum noch sehr tief ist. Die Vulture Conservation Foundation, die das Bartgeier-Wiederansiedlungsprojekt auf europäischer Ebene koordiniert, hat an einem Meeting in Spanien diese wichtigen Ergebnisse aufgenommen. So wurde festgelegt, dass in den kommenden Jahren besondere Anstrengungen in den Alpen notwendig sind, um diese Situation zu verbessern. Dazu gehören die gezielte Auswilderung von Bartgeiern aus seltenen Zuchtlinen und die Anbindung des Alpenbestandes an die Bartgeierpopulation in den Pyrenäen. Mehr zur Masterarbeit von Franziska Lörcher ist im letztjährigen Jahresbericht der Stiftung Pro Bartgeier nachzulesen (s. S. 22-23).

Januar 13: Wasserspitzmaus im Mittelland
Die Wasserspitzmaus (Neomys fodiens) ist gefährdet und kommt im Mittelland nur noch an wenigen Orten vor. Letzten Herbst gelang uns bei einer gezielten Fangaktion der Nachweis einer Wasserspitzmaus in einem Naturschutzgebiet im Kanton Luzern. Dort wurde vier Jahren zuvor ein Bach renaturiert und wie es aussieht, mit Erfolg. Strukturen und eine dichte Pflanzendecke bis an die Wasserlinie sind notwendig für ein "Spitzmaus-freundliches" Habitat. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Kleinsäuger in die Pflegekonzepte der Naturschutzgebiete mit einbezogen werden.

Dezember 12: Wisentreise Wasserwelten
Der Heissluftballon trägt uns gemächlich über das breite Flussbett der Biebrza und den weitläufigen Nationalpark. Der Anblick ist atemberaubend! Nur vereinzelt unterbricht das Zischen der Flamme aus der Gasflasche die stille Fahrt. Im Frühling verwandeln die steigenden Fluten des Regen- und Schmelzwassers das Biebrzatal in ein Kunstwerk aus Wasser und Landinseln. Unzählige Zugvögel finden hier einen Rastplatz auf ihrem Weg nach Norden; und die vorbeiziehenden Gänse- und Kranichformationen wecken eine Sehnsucht nach der Ferne. Die Bekassine meckert, Kampfläufer landen in grossen Gruppen auf den Wieseninseln, Elche staksen durch den Sumpf. Auch Baumeister Biber prägt mit seinen Dämmen und Burgen die eindrücklichen Flusslandschaften der Nationalparks Biebrza und Narew. Und später, etwas weiter östlich, entdecken wir am Rande des Bialowieza-Urwalds im frühen Morgennebel eine Gruppe Wisente...
Eine Reise in Begleitung von Claudia Kistler, die sich mit dem Polenvirus angesteckt hat...

Weitere Informationen zu den Wisentreisen und speziell zur Reise Wasserwelten. Auch die Bären in der Slowakei sind eine Reise wert (Reiseleitung ebenfalls durch Claudia Kistler).


Sicht vom Heissluftballon auf die Biebrza


Wisente im Bialowieza-Nationalpark


Für Individualisten: Ferien im Zirkuswagen!

November 12: Vortrag Bartgeier
Vom 10. - 11. November wird das internationale Fachsymposium zum Bartgeier in Schwyz abgehalten. Am 9. November startet die Tagung mit einem öffentlichem Vortrag von Dr. Jürg Paul Müller und Dr. Daniel Hegglin, welcher Einblick in dieses eindrückliche Wiederansiedlungsprojekt gibt. Den Veranstaltungshinweis finden Sie hier.

Oktober 12: Glockenchilli und Co.
Auch in unserem Bürodachgarten wird es Herbst. Glockenchilli, Tomaten, Gurken, Auberginen, Krautstiele und Randen sind geerntet, die Kerne der Sonnenblumen haben die Meisen geholt, die Trauben sind reif und der Nüsslisalat gedeiht.

(Nicht unerwähnt sollen die zauberhaften Fruchtkörper eines unbekannten Pilzes bleiben, die sich heimlich im Kompost entwickelten)







Oktober 12: Nachweise Kleinsäuger
Als Vorbereitung zur Überarbeitung der Roten Liste der Säugetiere der Schweiz haben wir diesen Herbst an verschiedenen Standorten Nachweise von Säugetieren gesammelt. Als Ergänzung zu den Lebendfängen mit Longworth Kleinsäugerfallen und den Spurentunnels hatten wir an interessanten Standorten auch Fotofallen installiert. Dabei gelangen auch an überraschenden Orten Nachweis von Wanderratten Rattus norvegicus.

September 12:
BiodiverCity: Merkblatt für die Praxis

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt BiodiverCity befasste sich mit ökologischen und sozialwissenschaftlichen Aspekten der Biodiversität im Siedlungsraum und war Teil des Nationalen Forschungsprogramms NFP 54 "Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung". SWILD arbeitete in der Begleitgruppe des Projekts und war für dessen Kommunikation zuständig. Die Ergebnisse von BiodiverCity zeigen, wie wir mit der Natur in der Stadt umgehen können, dass sowohl Menschen als auch Tiere und Pflanzen davon profitieren.




Obrist, MK, Sattler T, Home R, Gloor S, Bontadina F, Nobis M, Braaker S, Duelli P, Bauer N, Della Bruna P, Hunziker M, Moretti M. 2012. Biodiversität in der Stadt – für Mensch und Natur. Merkbl. Prax. 48: 12 S. (pdf, 6.6 MB).
Juni 12: Bilderblog Bartgeier
Ende Mai wurden im Calfeisental bereits zum dritten Mal junge Bartgeier ausgewildert. Die beiden Weibchen Bernd und Gallus haben sich bereits eingelebt und erste Abenteuer gut überstanden. Von der weiteren Entwicklung der Junggeier berichtet das Überwachungsteam regelmässig auf www.bartgeier.ch/bilderblog.

April 12: Gerätemontage mit Heli
Mitte Monat haben wir wieder mit der Aufnahme von Fledermausrufen an potentiellen Standorten von Windenergieanlagen begonnen. Bei einem Masten hat der harte Winter unserer Einrichtung so arg zugesetzt, dass wir die Befestigung für unsere Messgeräte auf 50 m Höhe mit einem Helikopter ersetzen mussten.

März 12: Verbreitung Langohren
In der neu erschienenen Publikation der Masterarbeit von Marianne Rutishauser wird aufgrund von Habitatprojektionen die vermutete Verbreitung der drei Langohr-Fledermausarten in der Schweiz aufgezeigt.
Diese Projektionen sind eine wichtige Grundlage zum Auffinden dieser heimlichen Arten in den verschiedenen Regionen und liefern die Basis für konkrete Schutzmassnahmen im Jahr des Langohrs.

 

Rutishauser MD, Bontadina F, Braunisch V, Ashrafi S, Arlettaz R. 2012. The challenge posed by newly discovered cryptic species: disentangling the environmental niches of long-eared bats. Diversity and Distributions, 1-12. (pdf)

Jan. 12: Die Anfrage des Jahres 2011
Wir erhalten immer wieder Anfragen rund um Wildtiere. Vermehrt scheint sich in den Schulen die Tendenz breit zu machen, mal anzufragen, anstatt selber etwas zu suchen. Hier unsere Anfrage des Jahres (anonymisiert):
hallo zor team hier ist VORNAME NAME in meiner schule soll ich einen vortrag über füchse halten und würde mich daher freuen wenn ihre leute mir material zum fuchs bereitstellen würden. im übrigen meine strasse heisst XYstrasse 99 und meine postleitzahl ist 9999 GEMEINDE zürich

 
Dez. 11: Zebrafische und Eilandbarben bevorzugen strukturierte Umgebung
Millionen Fische werden weltweit in Aquarien gehalten und für die Forschung eingesetzt. Die Artenvielfalt ist enorm und die Bedürfnisse je nach Art unterschiedlich. Welche Ansprüche stellen Eilandbarben und Zebrafische als typische Zier- bzw. Laborfischarten an ihre Umgebung? Mit Wahlversuchen konnten wir zeigen, dass beide Arten eine naturnah strukturierte Umgebung vorziehen. Dies gilt auch für verschiedene, in Forschungslabors gehaltene Zebrafischstämme. Weiter traten aber auch bedeutende Unterschiede im Verhalten und der Raumnutzung zwischen den Arten auf.

 

 

 

 

Kistler C, Hegglin D, Würbel H, König B. 2012. Preference for structured environment in zebrafish (Danio rerio) and checker barbs (Puntius oligolepis). Applied Animal Behaviour Science 135: 318-327. (pdf)

Mehr zu artgerechter Zierfischhaltung

Okt. 11: Live bei den Bartgeiern
Ein sorgfältiges Monitoring ist elementar, um die Wiederansiedlung von Bartgeiern erfolgreich durchführen zu können. Dazu markieren wir für die Stiftung Pro Bartgeier einzelne Tiere mit kleinen Satellitensendern. Neu hat SWILD ein Online-Tool entwickelt, das bei jeder Datenübertragung automatisch aktuelle Karten generiert, die über das Internet abgerufen werden können. So werden die Streifzüge der ausgewilderten Bartgeier auch für ein breites Publikum zugänglich gemacht.






Link zu den Karten:
www.bartgeier.ch
> interaktive Karten
Sept. 11: Verschollene Art gehört
In einer aktuellen Publikation zeigen wir die bioakustischen Hinweise auf die verschollene Langfussfledermaus Myotis capaccinii, die wir nach über 100 Jahren erstmals wieder in der Schweiz über dem Lago Maggiore gehört haben.


Mattei-Roesli M, Obrist MK, Ehrenbold A, Bontadina F. 2011. Signs of the extinct bat Myotis capaccinii (Chiroptera, Vespertilionidae) in Canton Ticino, Switzerland, after a century. Bolletino della Società ticinese di Scienze naturali 99: 111-115. (pdf)

Juni 11: Fuchsratgeber neu viersprachig
Der erfolgreiche online Fuchsratgeber ist neu in den folgenden vier Sprachen zugänglich:

:: Deutsch: RATGEBER: Füchse in unseren Wohngebieten - Leben mit einem Wildtier (www.fuchsratgeber.ch)
:: Italiano: GUIDA: volpi negli agglomerati urbani – vivere con un animale selvatico (www.urbanfox.org/i)
:: English: A GUIDE TO URBAN FOXES: Foxes in our towns – Living with wildlife (www.urbanfox.org/e)
:: Francais: GUIDE: Des renards dans notre voisinage - vivre avec un animal sauvage (www.urbanfox.org/f)


Mai 11: Hauskatzen: Effiziente Jägerinnen oder harmlose Sofatiger?
Eine Untersuchung von SWILD im Rahmen des Projekts "Katzenspur" zeigt, dass grosse Unterschiede in der Jagdaktivität von Hauskatzen bestehen. Bei einem Drittel der beobachteten Katzen wurde keine Jagdaktivität festgestellt. Einzelne Katzen waren jedoch enorm effiziente Jägerinnen. Nur gerade 5 von 32 beobachteten Katzen waren für drei Viertel aller registrierten Beutetiere verantwortlich. Bei rund 1.38 Millionen Hauskatzen in Schweizer Haushalten könnten Katzen einen erheblichen Einfluss auf ihre Beutetiere haben, insbesondere dort, wo sie in grosser Dichte vorkommen. Bis heute gibt es jedoch kaum wissenschaftliche Untersuchungen, welche diesen Einfluss quantifizieren.





Tschanz, B, Hegglin, D, Gloor S & Bontadina F. 2011. Hunters and non-hunters: skewed predation rate by domestic cats in a rural village. European Journal of Wildlife Research, 57:597–602. (pdf)
April 11: Gebäudesanierungen: Vogel- und fledermausfreundlich
Das energetische Bauen oder Renovieren wird von Bund, Kantonen, Gemeinden und von Energieversorgern finanziell unterstützt. In den nächsten Jahren werden dazu namhafte Beiträge ausgeschüttet - DIE Gelegenheit, bei Sanierungen auch für Fledermäuse und Vögel etwas Sinnvolles zu unternehmen.
Von SWILD haben wir dazu für das BAFU ein Faltblatt "Gebäudesanierungen: Vogel- und fledermausfreundlich" konzipiert. Das Faltblatt ist auch als PDF online erhältlich.










Informationen des BAFU zu:
Förderbeiträge für energieeffiziente Sanierungsmassnahmen
Feb. 11: Zweite Auflage des Wolfbuchs
Die zweite, aktualisierte Auflage des Buches "Der Wolf - Ein Raubtier in unserer Nähe" ist im Handel erhältlich. Sandra Gloor von SWILD ist Koautorin dieses reichbebilderten und informativen Buchs zur Kontroverse rund um die Rückkehr des Wolfs.

Pressestimmen:
"Wohltuend sachlich und sachkundig erzählen die Autoren von der wechselvollen Geschichte dieses Raubtiers. Wunderbare Tierfotografien ergänzen den Band."
Leipziger Volkszeitung, 27.10.10

"Der mit vielen Tierfotografien illustrierte Band könnte selbst denjenigen Lust auf eine Begegnung mit dem Wolf machen, die hinter der Wiederansiedlung von Grossraubtieren in der Schweiz lediglich eine Schwärmerei von romantischen Städtern sehen, die sich nach "Wildnis" sehnen."
NZZ, 13.05.08




Baumgartner, Gloor, Weber, Dettling. 2008. Der Wolf - Ein Raubtier in unserer Nähe. Haupt Bern, 2., aktualisierte Auflage 2011, 223 Seite.
Bezug direkt über den Verlag, von Amazon - oder in jeder Buchhandlung.
Dez. 10: Wiederentdeckung der Kleinen Hufeisennase im Kanton Luzern
Der letzte Nachweis einer lebenden Kleinen Hufeisennase aus dem Kanton Luzern stammt aus dem Jahr 1988. Nun ist es bei unseren Feldarbeiten gelungen, wieder Nachweise dieser empfindlichen Fledermausart im Biosphärenreservat Entlebuch zu erbringen. Eine passende Entdeckung im Jahr der Biodiversität. Die im Kanton Luzern ausgestorbene Kleine Hufeisennase ist damit wieder zurückgekehrt. Wenn ein winziger Restbestand im Gebiet überlebt hat, dann sind die Nachweise nun hoffentlich Zeichen einer Erholung der Restpopulation.







Medienmitteilung von Landwirtschaft und Wald, Kanton Luzern.
Biosphärenreservat Entlebuch
Nov. 10: Verhaltensenrichment durch Strukturen im Fuchsgehege
Viele Zootiere werden heutzutage in Gehegen gehalten, die dem Lebensraum der entsprechenden Tierart nachempfunden sind. Werden dabei aber auch die Bedürfnisse der Tiere bezüglich Verhalten und Ökologie gedeckt?
Eine zentrale Rolle spielt die Strukturierung der Gehegefläche. Welche Strukturen ermöglichen artspezifisches Verhalten? Wie müssen sie im Gehege platziert werden? Unsere Studie bei Rotfüchsen hat gezeigt, dass mit der Simulierung von natürlichen Strukturen wie Hecken oder Gebüsche und deren netzartiger Verteilung im Gehege eine artgerechte Umgebung gestaltet werden kann.








Kistler C, Hegglin D, Würbel H, König B. 2010. Structural enrichment and enclosure use in an opportunistic carnivore: the red fox (Vulpes vulpes). Animal Welfare 19(4): 391-400. (pdf, 0.2 MB)

Sept. 10: Winterthurer Nussjagd eröffnet
Am Wochenende vom 18./19. September startete in Winterthur die Aktion „Auf zur Nussjagd“ mit dem Ziel, mehr über die Verbreitung der zierlichen und scheuen Haselmäuse zu erfahren. Gesucht werden in den Wäldern von Winterthur Haselnüsse mit Nagespuren. Die Spuren verraten, wer die Haselnuss verspiesen hat und damit die Anwesenheit der Haselnussliebhaber: die Rötelmaus, das Eichhörnchen, der Haselnussbohrer oder eben die Haselmaus.
Die Winterthurer Nussjagd ist ein Projekt des Forstbetriebs Winterthur in Zusammenarbeit mit Pro Natura Schweiz (im Rahmen der gesamtschweizerischen Pro Natura-Aktion „Auf zur Nussjagd“, www.nussjagd.ch) und dem Winterthurer Naturmuseum. Die Aktion wird von SWILD Zürich koordiniert und läuft bis am 31. Oktober 2010. Alle Winterthurerinnen und Winterthurer sind herzlich eingeladen, in den Wäldern von Winterthur auf Nussjagd zu gehen.












--> Winterthurer Nussjagd
--> Facebook Gruppe Nussjagd
PDF Bestimmungsschlüssel
PDF Meldeblatt Winterthur

Aug. 10: Weissnasen Pilz in der Schweiz
Über eine Million Fledermäuse sind in den USA in den letzten Jahren am "Weißnasen-Syndrom" (White-nose Syndrome, WNS) gestorben. Der auslösende Pilz Geomyces destructans wurde nun auch in der Schweiz und anderen Europäischen Ländern gefunden. Die Ergebnisse wurden nun in einem internationalen Beitrag im Journal "Emerging Infectious Diseases" publiziert.

 

Wibbelt G, Kurth A, Hellmann D, Weishaar M, Barlow A, Veith M, Prüger J, Görföl T, Grosche L, Bontadina F, Zöphel U, Seidl H-P, Cryan P, Blehert DS. 2010. White-Nose Syndrome fungus (Geomyces destructans) in bats, Europe. Emerging Infectious Diseases 16(8):1237-1242.
--> Medienmitteilung

Dez. 09: Beurteilung der Baujagd
Im Auftrag des Schweizer Tierschutz STS hat SWILD eine Beurteilung der Baujagd aus wildtierbiologischer und verhaltensbiologischer Sicht erstellt. Die Aussagen betreffen die Punkte, dass heute Zielsetzung und Erfolgskontrolle der Fuchsjagd in der Schweiz fehlen, eine systematische Erfassung des Anteils der Baujagd an der Fuchsjagd fehlt, die Bedeutung der Baue als limitierender Faktor zur Jungenaufzucht, die jagdethisch und tierethisch Vertretbarkeit von Eingriffen am Fuchsbau, Angst durch Verfolgung am sicheren Rückzugsort, Unklarheiten zur Häufigkeit von problematischen Begegnungen zwischen Füchsen und Bauhunden, die Prüfung von Bodenhunden am Kunstbau, fehlende Akzeptanz der Baujagd im Siedlungsraum, zur Bedeutung eines Verbotes der Baujagd: kein Verbot der Bodenhunderassen sowie das Themas Krankheitsrisiken und Umweltbelastung.
SWILD ist wichtig festzustellen, dass wir
die Jagd befürworten als eine Möglichkeit zur nachhaltigen Nutzung der Natur. Unser spezielles Interesse gilt den Zielsetzungen und Auswirkungen der Jagd und generell den Möglichkeiten zur Verbesserung des Managements von Wildtierpopulationen. Diese Synthese soll zu einer sachlichen Diskussion des Themas beitragen. Bei Fragen oder Einwänden sind wir interessiert, davon zu hören.























Gloor, S. & Bontadina, F., 2009. Eine Beurteilung der Baujagd aus wildtierbiologischer und verhaltensbiologischer Sicht – Synthese. SWILD, Zürich im Auftrag des Schweizer Tierschutz STS, Basel, 7 Seiten. (pdf, 0.9 MB)

  
Dez. 08: Ökologische Auswirkungen von Kunstlicht
Auf der neuen Website www.helldunkel.ch stellen wir Ergebnisse und Grundlagen unserer Recherchen zu den ökologischen Auswirkungen künstlicher Beleuchtung online. Wenn auch noch viele Wissenslücken bestehen, so waren wir doch überrascht, welche Fülle an Resultaten und Hinweisen zu Auswirkungen von künstlichem Licht auf Pflanzen, Tiere, Lebensgemeinschaften und den Menschen existieren. Neben einer Übersicht zum Thema stellen wir auf der Website eine umfassende Sammlung an Literaturreferenzen zur Verfügung. Der Grundlagenbericht kann bestellt und ein Faltblatt des Amtes für Städtebau runtergeladen werden.









Therese Hotz & Fabio Bontadina, 2007. Ökologische Auswirkungen künstlicher Beleuchtung. Bericht von SWILD als Grundlage für Grün Stadt Zürich und Amt für Städtebau, Zürich. 78 Seiten.
Neue Website: www.helldunkel.ch
Bericht bei Grün Stadt Zürich bestellen,
PDF Kopie bei SWILD bestellen.

Aug. 08: Tafeln im Wildpark Bruderhaus
Im neu eröffneten Wolfsgehege im Wildpark Bruderhaus wird auf sechs verschiedenen Tafeln das Wesen des Wolfs beschrieben. SWILD hat einen Teil der Texte und Bilder für die Tafeln geliefert.

 

 

Juli 08: Bedarf nach proaktiver Information
In vier Europäischen Ländern untersuchten wir die Risikowahrnehmung und die Kentnisse zu Präventionsmöglichkeiten vor den Gefahren des Fuchsbandwurms. Die unterschiedlichen Kenntnisse rufen nach proaktiver Information, damit die Bevölkerung in der Lage ist übertriebene Panik-Reaktionen zu vermeiden und eine realistische Gefahreneinschätzung vorzunehmen und damit das Infektionsrisiko zu minimieren.
Neue Publikation
im open access Journal BMC Public Health: Hegglin et al. 2008.

 

 
Mai 08: Windenergie & Fledermäuse in CH
Vom Ausland ist bekannt, dass Fledermäuse in grosser Zahl Opfer von Kollisionen mit Windenergieanlagen werden können. In einer ersten Studie im Auftrag des Bundesamtes für Energie und des Bundesamtes für Umwelt haben wir die Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Fledermäuse in der Schweiz untersucht. Nicht überraschend wurden ebenfalls Totfunde von Fledermäusen gemacht, allerdings wurde die Mortalitätsrate im internationalen Vergleich als eher klein bis mittel eingeschätzt. Die vorliegenden Ergebnisse verhindern den geplanten Ausbau der Windenergie in der Schweiz nicht, zum Schutz der Fledermäuse sollen jedoch Abklärungen bei der Planung sowie ein Monitoring beim Betrieb erfolgen.
Mehr dazu im Bereich zur Eingriffsplanung hier.




April 08:
Wolfsbuch erschienen
Sandra Gloor von SWILD ist Koautorin eines neuen Buches zur Kontroverse um den Wolf:
Der Wolf breitet sich langsam, aber sicher in Europa wieder aus. Er ist für die einen Symbol für unberührte Wildnis und faszinierende Schönheit, für die anderen ein grausamer Jäger, der die Bauern in ihrer Existenz bedroht. Wo die Emotionen hoch gehen, braucht es sachliche Diskussion. Dieses Buch beleuchtet den Wolf von verschiedenen Seiten, zeigt die vielen Aspekte des Zusammenlebens von Mensch und Wolf auf und gibt den verschiedenen Interessengruppen eine Stimme: Biologen geben Einblick in ihre Forschungsprojekte, Bauern erzählen von ihren Sorgen, Jäger berichten von ihren Erfahrungen und Fachleute zeigen, welche Präventionsmaßnahmen es braucht, damit wir lernen können, mit dem Wolf zu leben. Gut verständliche Texte, spannende Geschichten und Interviews sowie viele attraktive Bilder sorgen dafür, dass mit diesem Buch das Thema Wolf einem breiten Publikum nahe gebracht wird.



Baumgartner, Gloor, Weber, Dettling. 2008. Der Wolf - Ein Raubtier in unserer Nähe. Haupt Bern, 216 Seiten.
Bezug über den Verlag oder in jeder Buchhandlung.

April 08:
Baumwanze
Am 23. April 2008 sitzt eine Marmorierte Baumwanze an der Tür zu unseren Büros, eine asiatische Art, die dank warmen Wintern seit einigen Jahren in der Stadt überlebt.


Feb. 08:
Büroerweiterung
SWILD hat zusätzliche Büroräumlichkeiten bei der Stiftung PWG im Innenhof der Dubsstrasse 33 bezogen.


Dez. 07:
Bartgeier Blick gerettet
Dank Satellitentelemetrie ist es uns gelungen einen geschwächten Bartgeier zurückzufangen. Nun kann sich der Bartgeier Blick erholen und neue Reserven anfressen. Wenn das junge Männchen wieder fit ist und in den nächsten Monaten die Nahrungsituation in den Bergen besser wird, kann Bartgeier Blick erneut er in die freie Wildbahn entlassen werden. Mehr dazu erfahren Sie hier...



Aug. 07:
Erfolgskontrolle Wildwarner
Jährlich werden in der Schweiz 20'000 Unfälle mit Wildtieren im Strassenverkehr gemeldet. Neu entwickelte akustische Wildwarnanlagen sollen nun die Wildtiere mit einem Pfeifton frühzeitig vor einem nahenden Auto warnen. SWILD macht die quantitative Erfolgskontrolle eines Grossversuches im Kanton Zürich, wo im Auftrag der Fischerei- und Jagdverwaltung und in Zusammenarbeit mit den Jagdgesellschaften der Erfolg von 40 Teststrecken mit Kontrollstrecken verglichen wird.



Beitrag Tagesschau vom 7. August 2007
Zur Projektträgerschaft

Mai 07:
Projekt "Katzenspur" im TV
Raumnutzung und Beutetiere von Katzen im Stadtquartier und am Siedlungsrand. Im Mai und Juni wird im Schweizer Fernsehen darüber berichtet (mehr...).


Februar 07:
SWILD fährt klimaneutral
Wir nutzen wenn immer möglich öffentliche Verkehrsmittel. Für manche Projekte sind wir jedoch aufs Auto angewiesen, sei es für Materialtransporte, Feldarbeiten in der Nacht oder für Anfahrten in entlegene Gebiete. Sowohl beim Geschäftsauto wie auch bei der Benützung von Mobility Autos kompensieren wir seit Anfang 2006 den CO2-Ausstoss und fahren klimaneutral.
Wir zahlen dazu der Stiftung myclimate 2 Rappen pro Kilometer, die in Kompensationsmassnahmen investiert werden. MyClimate - The Climate Protection Partnership - ist einer der führenden Anbieter von Kompensationsmassnahmen. Sie unterstützt weltweit sorgfältig ausgewählte Projekte, die zur direkten Reduktion von Treibhausgasen führen, fördert den Einsatz von erneuerbaren Energien sowie von energieeffizienter Technologie.


Dezember 06:
Neue Anlage für Nordländer
Im Tierpark Dählhölzli in Bern werden Papageitaucher, Moschusochse, Waldren und Eisfuchs künftig eine nordische Rundrücken-Landschaft besiedeln. Unser Projekt* mit dem Titel "rundsva" (norwegisch für Rundrücken) wurde ausgewählt, weil es die zentral gelegene Anlage als Gesamtheit begreift und mit den sanft modellierten Rundrücken ausgezeichnet in die Gesamtanlage des waldigen Tierparks passt. Unsere Idee war, die vier neu zu gestaltenden Gehege in eine für Nordeuropa typische Rundrückenlandschaft einzubetten und so den BesucherInnen die Möglichkeit zu geben, in diese Landschaft einzutauchen. Gleichzeitig kann mit den Rundrücken der Lebensraum für die Tiere so strukturiert werden, dass zum einen Rückzugsbereiche, zum anderen aber auch erhöhte Stellen entstehen, die Übersicht übers Gelände bieten. Zudem können diese Formationen als natürliche Unterteiler zwischen den einzelnen Gehegen dienen. Der Tierpark Dählhölzli wird mit unserem Team dieses Projekt weiterverfolgen und im Wesentlichen umsetzen.

*Das Team besteht aus:
Landschaftsarchitektur ¦ Gudrun Hoppe und Monika Schenk, quadra gmbh, Zürich
Architektur
¦ Rolf Schaffner und Walter Mair, Schaffner.Mair, Zürich
Statik
¦ Michael Küttel, Bauingenieur, Schnewlin + Küttel AG Bauingenieure, Winterthur
Wildtierbiologie
¦ Claudia Kistler, Verhaltensbiologin, SWILD Zürich









Drei Poster als Projektbeschrieb (pdf, 2MB)

September 06:
Stadtfüchse - Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum
Ob Igel, Marder oder Mauersegler – der städtische Siedlungsraum ist inzwischen Wohnort von so manchem Wildtier geworden. Weshalb aber dringen in den letzten Jahrzehnten auch die als sehr scheu bekannten Füchse in die Stadt vor? Wo genau leben sie und wie fi nden sie sich in dem stark urban geprägten Lebensraum zurecht? Im Rahmen eines Forschungsprojekts spürten die Wissenschaftler Sandra Gloor, Fabio Bontadina und Daniel Hegglin den Stadtfüchsen der Großstadt Zürich nach. Die verblüffenden Ergebnisse haben sie in „Stadtfüchse. Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum“ (Haupt Verlag) zusammen-getragen. Mit der großen Zunahme des Fuchsbestandes nach 1984, die auf die erfolgreiche Behandlung der Tollwut zurückzuführen ist, dringt vor allem der in Europa ansässige Rotfuchs in den städtischen Siedlungsraum vor. Doch während viele Menschen sich über ein Zusammentreffen mit dem Nachbarn Fuchs freuen, fürchten andere sich vor ansteckenden Krankheiten oder sind ganz einfach verärgert darüber, dass Wildtiere auf ihrem Grundstück ihr Unwesen treiben. Kenntnisreich geben die drei Wissenschaftler Antwort auf alle Fragen, die Bürger sich angesichts des Zusammenlebens von Mensch und Tier stellen und informieren fundiert über Themen wie Wahl der Ruheplätze, Ernährung und Aufzucht der Jungtiere. Dabei tritt oft ganz Erstaunliches zutage, denn wer hätte gedacht, dass die Wildtiere sich von Autos umbrauste Verkehrsinseln als Schlafplatz aussuchen oder sich täglich an den Küchenabfällen der Stadtbevölkerung gütlich tun? Auch der Humor bleibt nicht auf der Strecke und so lockern einige lustige Anekdoten den Band auf. „Stadtfüchse. Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum“ ist ein absolutes Muss für Tier-Freunde und alle, die den Nachbarn Fuchs besser kennenlernen möchten. Auch viele Farbfotografi en machen das Buch zu einem echten Hingucker!


Sandra Gloor, Fabio Bontadina, Daniel Hegglin: Stadtfüchse. Ein Wildtier erobert den Siedlungsraum
Haupt Verlag 187 Seiten, zahlreiche Farbfotos, Klappenbroschur
EUR 23,50 (D), EUR 24,20 (A), SFr 39,90
ISBN 3-258-07030-X

Erhältlich direkt beim Haupt Verlag, in jeder Buchhandlung oder via amazon.


Juni 06:
Schauanlage für Füchse im Wildpark Langenberg: Vorprojekt abgeschlossen
Im Wildpark Langenberg soll bis im Sommer 2007 ein Schaugehege für Füchse gebaut werden. Die Anlage ist als Bauernhof-Situation geplant und soll Füchse im Kontakt mit Menschen erlebbar machen. Der Fuchs als ausgeprägter Kulturfolger wird in Tierparks kaum gezeigt, da er scheu und nachtaktiv ist. In wissenschaftlichen Versuchen durch Claudia Kistler von SWILD wurde im Wildpark Langenberg in den letzten Jahren eine Fuchshaltung entwickelt, die für Füchse und beobachtende Menschen gleichermassen befriedigend ist. Es ist möglich, Füchse so zu halten, dass sie keine Verhaltensdefizite zeigen und tagsüber so aktiv sind , dass sie auch für Menschen erlebbar sind.
Mehr in der Medienmitteilung von Grün Stadt Zürich und der Gesellschaft zur Förderung des Wildparks Langenberg.


Mai 06:
Nahreisen Sihl: Schall & Ultraschall
Die 1974 gebaute Sihlhochstrasse verkörpert den geringschätzigen Umgang mit dem Flussraum, der auf einer Strecke von anderthalb Kilometern dem Individualverkehr geopfert wurde. Die Stadtautobahn prägt diesen Abschnitt der Sihl nicht nur visuell, sondern auch akustisch. Andres Bosshard, Spezialist für den Sound der City, öffnet auf einem Abendspaziergang die Ohren für die Klangräume, die im Umfeld von Sihl, Strasse, Wald und Hügel, erlebbar sind. Seit der Renovation der Sihlhochstrasse hausen Fledermäuse in speziell für sie gefertigten Kästen an der A3. Der Wildtierbiologe Fabio Bontadina macht die Ultraschallsignale der Fledermäuse hörbar und stellt die Flugsäuger vor, die gerade über dem Fluss ein attraktives Jagdgebiet finden.



Mai 06:
Von Hühnern und Menschen
Damit die SeniorInnen vom Seniorenzentrum Wiesengrund mehr vom Alltag der Heimhühner miterleben können, siedelt die Gackertruppe auf die grüne Wiese um. Mehr zur artgerechten Haltung...


März 06:
Verschiedene Fledermausarten sind auch in grosser Höhe unterwegs. Bei Standortabklärungen für Windkraftanlagen in Frankreich haben wir mit Zeppelinen Aktivität und Beutefangrufe von Fledermäusen 150m über Boden nachgewiesen. Gleichzeitige Aufnahmen zeigen, dass ein Teil der Fledermäuse, die in diesen Höhen jagen, am Boden nicht nachweisbar sind!
Die unten stehenden Berichte zu den Untersuchungen sind
auf Anfrage per email als PDF erhältlich (deutscher Kurzbericht und erweiterte französische Version mit Fotos).


Sattler, T. & Bontadina, F. (2005): Grundlagen zur ökologischen Bewertung von zwei Windkraftgebieten in Frankreich aufgrund der Diversität und Aktivität von Fledermäusen. Unveröffentlichter Kurzbericht. SWILD, Zürich im Auftrag von Megawatt Eole, Stuttgart, 23 Seiten.

Sattler, T. & Bontadina, F. (2006): L'évaluation écologique de deux secteurs d'installations éoliens en France sur la base de la diversité et l'activité des chauves-souris. SWILD, Zürich mandat de Megawatt Eole, Stuttgart, 41 pages.


Bild megawatt Eole








Januar 06:
Hochrechnungen im Rahmen einer Untersuchung in Windparks in Süddeutschland zeigen, dass im Jahr 2004 bis zu 21 tote Fledermäuse pro Windkraftanlage angefallen sind.
Insgesamt werden die Verluste auf 269-446 Fledermäuse bei 16 Windkraftanlagen im Jahr 2004 und 75-125 Fledermäuse bei 8 Windkraftanlagen im Jahr 2005 geschätzt.
Die Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.


Brinkmann, R, Schauer-Weisshahn, H & Bontadina, F (2006): Untersuchungen zu möglichen betriebsbedingten Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Fledermäuse im Regierungsbezirk Freiburg. Unpubl. Forschungbericht im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg, Freiburg, 66 Seiten.
Download des Berichts (pdf, 1.3 MB)


Dezember 05:
Dammbauer am Werk: Wir beobachteten das nächtliche Treiben der Biber im Wildpark Langenberg
 


Oktober 05:
SWILD ist Partner im Nationalen Forschungsprogramm 54 "Sustainable Development of the Built Environment" mit dem trans- und interdisziplinären Projekt "BiodiverCity - Ecological and social values of urban nature: identification, maintenance and enhancement of biodiversity and its acceptance in the urban development process". Das Projekt wird von Marco Moretti, WSL Sottstazione Sud delle Alpi, Bellinzona geleitet und zusammen mit der Abteilung Landschaft und Gesellschaft sowie der Abteilung Biodiversität der WSL, Birmensdorf, der Conservation Biology, Zoologisches Institut der Universität Bern und dem Planungsbüro Studi Associati SA, Lugano durchgeführt.
Für die ökologischen Erhebungen sowie die sozialwissenschaftlichen Befragungen können wir auf die Zusammenarbeit mit den Städten Lugano und Zürich zählen.

Im Rahmen des Projektes sind zwei Doktorarbeiten in Ecology bzw. Social Science ausgeschrieben (Ausschreibungen demnächst nebenstehend).



Poster (pdf, 1.5 MB) vom kick-off meeting vom 4. Oktober 2005 in Bern: BiodiverCity - tools to enhance urban biodiversity and improve its appreciation by residents.

September 05:
Einfluss von Windkraftanlagen auf Fledermäuse: Unsere Abklärungen bei 18 geplanten Standorten in Frankreich sind gestartet. Dabei werden auch Ultraschallaute von Fledermäusen auf bis zu 150m über Boden - der Oberkante der geplanten Rotoren - mit Hilfe von Zeppelin-Ballonen aufgezeichnet.

Bild megawatt GmbH

September 05:
Futterenrichment für die Füchse. Mit einem neu entwickelten Futterdispenser kann die Aktivität von Gehegetieren gesteuert werden. Entwickelt im Teilexperiment der laufenden Dissertation "Artgerechte Tierhaltung durch Environmental Enrichment: Experimente mit dem Rotfuchs (Vulpes vulpes) in Zoos" von Claudia Kistler.


August 05: 'Green bridges' could help to save endangered bats. Artikel auf Titelseite der Irish Times: "Bats may need their own version of the safe cross code to navigate across busy roads, according to research presented [at the Xth European Bat Research Conference] in Galway this week."






Artikel in The Irish Times (pdf, 2.2 MB)

Juni 05: A close shave for Switzerland's bearded vulture.
 


Mai 05: Stadtfuchs ZOR hat eigene Website
Immer mehr Füchse sind heute im Siedlungsraum zuhause. Jetzt, im Frühling, erscheinen zwischen den Häusern wieder wie jedes Jahr die Jungfüchse vor dem Bau. Wir starten mit der Website www.zor.ch eine Möglichkeit, mehr über diese tierischen Stadtbewohner zu erfahren und möchten damit zu einem möglichst konfliktarmen Zusammenleben von Menschen und Füchsen beitragen.

 





Medienmitteilung (pdf, 574 KB)
Auf den Spuren von Stadtfuchs ZOR durchs Internet: www.zor.ch

Mai 05: Bericht "Sonderuntersuchung Kleine Hufeisennase Sachsen (D)" erhältlich
Die Kleine Hufeisennase ist eine der am stärksten vom Aussterben bedrohten Fledermausarten in Mitteleuropa. Wir haben während 44 Nächten mittels Radio-Telemetrie die Raumnutzung von 9 Weibchen untersucht, die in einer Kolonie nahe einer geplanten Autobahn leben. Die Studie zeigt auf, wie negative Auswirkungen vermieden bzw. vermindert werden können:
Biedermann, Meyer, Schorcht & Bontadina (2004): Sonderuntersuchung zur Wochenstube der Kleinen Hufeisennase in Friedrichswalde-Ottendorf / Sachsen. Unveröffentlichter Bericht, Version 2.0. Ausgeführt von BMS GbR, Erfurt & SWILD, Zürich im Auftrage der DEGES, Berlin, 106 Seiten (inkl. Anhang und Teilbericht "Heckenexperiment").







Zusammenfassung hier verfügbar.
Der vollständige Bericht (pdf, 5.2 MB) kann über den Auftraggeber als pdf bezogen werden. Bitte melden Sie sich bei:
Herrn Ulrich Möller, DEGES Berlin
Telefon: 0049-(0)30/20243-355
E-Mail: moeller@deges.de


April 05: Neue Vogelart bei SWILD
Wir hatten Freude am 8. März direkt vor unserem Büro einen Trupp Seidenschwänze anzutreffen (für Grossbild draufklicken).



Unserem Grafiker vom Nachbarbüro illustream waren die zu wenig bunt, so entstand am 1. April der "Rotgepunktete Schönziesel": Erstnachweis!





Februar 05: Bartgeier unterwegs: Weibchen "Ortler" im Berninagebiet unterwegs

 
Dezember 04: Publikation im Jounal of Wildlife Management

 
Dezember 04: Sonderausstellung

 
August 04: Nahreisen Luchs & Fuchs

 
Juli 04: Conservation Conference in New York: Experimentelle Hecke wird von Fledermäusen genutzt

 
Juni 04: Auf Streifzug mit Bartgeiern

 


Mai 04: Nahreisen zum Faulturm
Fledermäuse - Wohnen im Faulturm, Jagen am Wasser. Unter dieser Rubrik führen wir hautnah zur Lebensqualität in der Stadt Zürich.
Jetzt buchen bei Nahreisen.



April 04: Schutz der Mausohren
Der italienisch-sprachige Bericht mit den Grundlagen zum Schutz einer Kolonie der seltenen Grossen und Kleinen Mausohren im Tessin kann ab sofort als pdf runtergeladen werden. Übersicht zu den Resultaten und download des Berichtes hier.

 

 

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April 04: Fuchsbandwurm im Siedlungsraum
Vorkommen und Ökologie des Kleinen Fuchsbandwurms im Siedlungsraum anhand der Untersuchungen in der Stadt Zürich: Medienmitteilung

 

 
März 04: Ausstellung über Füchse
Für unsere Ausstellung über Füchse im Siedlungsraum gibt es nun einen reich bebilderten Beschrieb.

 

Jan. 04: Gute Höhenflüge im 2004!
Für die gute und schöne Zusammenarbeit im letzten Jahr möchten wir unseren ProjektpartnerInnen herzlich danken!
Wir wünschen allen ein erfolgreiches und vor allem ein glückliches Neues Jahr!
Und nicht vergessen, hin und wieder eine Pause zu machen, zum Beispiel so...

[ Sound on. Das Laden kann bis 1 Minute dauern... Vielen Dank unserer Web-Designerin Lilo für die Animation! ]










Dez. 03: Räumlich explizite Habitatprojektion
Es ist uns gelungen, durch eine räumlich exakte Extrapolation der radiotelemetrisch erfassten Habitate die Jagdgebiete einer ganzen Kolonie der gefährdeten Kleinen Hufeisennase zu projizieren. Damit ist es erstmals möglich, die räumlichen Ansprüche nicht nur der untersuchten Einzeltiere, sondern einer ganzen Kolonie in die Schutzplanung einzubeziehen. Mehr dazu unter der Rubrik Wildtierforschung...



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