Claudia Kistler / fischwissen.ch
Skalare sind (wie die Guppys im Bannerbild) sehr beliebte Aquarienfische. Sie gehören zur artenreichen Familie der Buntbarsche und stammen ursprünglich aus dem Amazonasgebiet in Südamerika. Viele Süsswasserarten werden nachgezüchtet, viele marine Arten hingegen stammen aus Wildfang.
Seit Jahrhunderten halten Menschen Fische in Teichen oder Aquarien. Der enorme Farben- und Formenreichtum der Fische ist faszinierend und reizvoll. Diese Attraktivität hat dazu geführt, dass immer mehr Leute Aquarienfische halten.
Populäres Hobby
Weltweit leben Milliarden, in der Schweiz Millionen von Aquarienfischen in Heim-Aquarien. Die meisten in der Schweiz gehaltenen Aquarienfische werden aus Asien, Südamerika und Osteuropa importiert, was für die Fische lange, belastende Transporte bedeutet. Je nach Literaturquelle werden zwischen 6000 und 8000 Arten gehandelt.
Ein Milliardengeschäft
Mehr als 125 Länder sind am Handel mit Aquarienfischen beteiligt und der weltweite Handelswert wird aktuell auf drei Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt. Mit allem Zubehör, den es für die Aquaristik braucht, wird der gesamte Umsatz mit 30 Milliarden angegeben.
Der Transport bis ins Heimaquarium verursacht viel Stress
Der Weg vom Ursprungsland bis zur/m Halter:in ist weit. Viele Faktoren führen dazu, dass die Fische erheblichem Stress ausgesetzt sind. Die hohen Zahlen an gehandelten Aquarienfischen lassen vermuten, dass die Fische ihre potenziellen Lebenserwartungen wohl kaum erreichen und viele vorzeitig sterben.
Text von Claudia Kistler